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08. Juni 2016 / von energieloft, Sven Pietsch

BDEW über die Bedeutung von Innovationsnetzwerken wie energieloft

In seinem Strategiepapier "Die digitale Energiewirtschaft" hat der BDEW über die Bedeutung von Innovationsnetzwerken gesprochen und dabei unteranderem energieloft hervorgehoben. Wir bedanken uns für die Erwähnung und freuen uns, dass unser Anliegen immer größerer Beliebtheit erfährt.

Berlin. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. hat ein neues Strategiepapier zur Digitlaiserung in der Energiewirtschaft veröffentlicht. In diesem evaluiert er die Chancen, welche die Energiewirtschaft durch Digitalisierung aufdecken kann. Die Chancen ergeben sich unter anderem durch die Analyse von BigData (großen Datenmengen), aber auch durch die Einrichtung von Plattformen für die Energiewirtschaft.

"Neue Unternehmen, deren Geschäftsgrundlage internetbasierte Plattformen sind, etablieren sich in verschiedenen Branchen. Auch die Energiebranche verwendet zunehmend internetbasierte Plattformen. Für die Energiewirtschaft gilt es, auszuloten, inwiefern sie von plattformbasierten Geschäftsmodellen profitieren kann und wo diese sinnvoll genutzt werden können."

heißt es beispielsweise in dem Papier. Der BDEW gibt einen interessanten Überblick die Treiber der Digitalisierung. So können neue Internettechnologien (BigData, Cloud, Mobile) ebenso ein Ausgangspunkt für die Digitalisierung von Prozessen sein wie Kunddennachfrage, Anbieterdruck oder neue Geschäftsmodelle. Die Handlungsfelder, welche durch die Digitalisierung am stärksten betroffen sind, seien laut dem Papier die "Wandlung in der Wertschöpfung", "Kundenzentrierung", sowie "digitales Unternehmen".

Innovationsmanagement digitalisieren

Die Innovationskultur in Unternehmen und Instituten basiert traditionell auf internen Prozessen, welche druch selbst gesetzte Strategien beeinflusst werden. Diese Kultur verändert sich zunehmend. So sieht auch der BDEW eine "Ergänzung der internen Innovation [...] durch externe Impulsgeber."
Auch "OpenInnovation" als Methode, eigene Problemstellungen durch externen Input zu entgegen, findet in dem Papier Erwähnung. Warum neue Formen des Innovationsmanagement wichtig sind, beschreibt der BDEW so:

"Die Digitalisierung ist für ein externes Innovationsmanagement in zweierlei Hinsicht relevant. Zum einen können neue digitale Lösungen extern ggf. schneller entwickelt werden als intern. Zum anderen liefert die Digitalisierung neue Technologien für ein externes Innovationsmanagement wie Kollaborations- und Entwicklungs-Software, Datenräume, Cloud-Speicher etc."

Im Anschluss listet der BDEW verschiedene Ausprägungen von externem Innovationsmanagement und erwähnt neben Ausgründundungen und anderen Gesellschaftsrechtsformen auch Innovationsnetzwerke.

Innovationsnetzwerke: Sie bestehen aus einem lockeren Verbund von Interessengruppen und Experten aus Wirtschaft und ggf. auch Wissenschaft. Beispiele sind energieloft.de, eine Plattform für Studenten, Unternehmen und wissenschaftliche Institute der Energiewirtschaft, oder IT4Energy, ein Netzwerk des Fraunhofer Instituts und von Unternehmen der Energiebranche. Darüber hinaus bauen Unternehmen auch eigene, inoffizielle Netzwerke auf.

Wir bedanken uns für die Erwähnung und fühlen uns auf unserem Weg bestätigt. Auch in Berlin hat man die Bedeutung des schnelleren Austausches zwischen Wissenschaft und Wirtschaft durch digitale Prozesse erkannt. Wenn das kein gutes Omen ist!

Den kompletten Bericht gibt es hier auf den Internetseiten des BDEW