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... innovative Startups im Interview

12.06.2017 / von energieloft, Florian Feuer

smartvokat ist das Startup der Woche 24! Sichere Organisation von Mitarbeitern in Rufbereitschaft für Energieversorger.

Ein sehr spannendes Thema, was die Vielfallt der deutschen Startup-Szene im Energiebereich wiederspiegelt, begegnet uns diese Woche mit dem Düsseldorfer Startup smartvokat. Viele Energieversorger haben Mitarbeiter in Rufbereitschaft, sei es als Netztechniker oder Mechaniker für Störungen im Gebäudebereich. smartvokat bietet eine innovative Lösung zum Handling der Arbeitszeiten.
Chris, vielen Dank für Deine Zeit. Kannst Du uns in einem Satz beschreiben, was euer Startup anbieten?

smartvokat verknüpft juristische Expertise mit IT-Know-how zur Entwicklung intelligenter Produkte, die Rechtsthemen verständlich aufbereiten. smartvokat hilft Unternehmen und Mitarbeitern auch ohne juristische Kenntnisse oder Beratung rechtssicher im operativen Geschäft zu handeln.

Wir waren von der Vielfalt der Leistungen, die Startups im Energiebereich entwickeln fasziniert. Und zu dieser Vielfalt tragt ihr sicherlich zu bei! Kannst Du beschreiben, wie eure Technologie konkret funktioniert?

Unsere Technologie ist die native und mobile Apps des Arbeitszeitpiloten. Der Pilot ist die rechtssichere Zeiterfassung auf dem Smartphone, der den Arbeitnehmern im Rufbereitschaftsdienst Rückmeldung gibt,wann sie wie lange arbeiten dürfen und bis wann sie welche Ruhezeiteneinzuhalten haben.
So verhindert der Arbeitszeitpilot Verstöße gegen das Arbeitszeitrecht und mögliche Geldbußen für Ihr Unternehmen.
Die Mobile App ermöglicht es, Arbeits- und Rufbereitschaftszeiten bei einfachster Anwendung jederzeit mobil zu erfassen. Gleichzeitig informiert der Arbeitszeitpilot den Anwender über zu berücksichtigende Höchstarbeitszeiten, Pausen und Ruhezeiten. Dabei legt er die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes und die in Ihrem Unternehmen geltenden individuellen Vorschriften zugrunde, die sich aus Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen ergeben. Über einen einfachen Export lassen sich die Zeiten bequem an die Personalabteilung oder direkt an vorhandene Systeme übermitteln.

Was ist euer USP?

Unser USP ist die Benutzerfreundlichkeit und der Fokus auf die Lösung eines einzelnen Problems. Der Arbeitszeitpilot verteilt nicht das Rechtswissen, sondern befähigt die Mitarbeiter rechtssicher zu handeln, indem es sie an notwendigen Stellen anleitet.

Was sieht euer Geschäftsmodell aus?

Die App wird über ein monatliches Lizensierungsmodell vertrieben. Unternehmen investieren in die Applikationen monatlich flexibel pro Mitarbeiter. Dazu bietet smartvokat Workshops zu den rechtlichen Grundlagen und zur Einführung und Nutzung des Arbeitszeitpiloten in den Unternehmen an.

Welchen Markt adressiert ihr?

Smartvokat adressiert u. a. den deutschen Energiemarkt, speziell Energieversorger mit Rufbereitschaftsdiensten.

Wo steht ihr gerade? In welcher Phase befindet ihr euch?

Wir haben eine erste Version entwickelt. Wir wollen unser Produkt aber weiter verbessern und suchen Energieversorger als Pilotkunden für Wirtschaftlichkeitsstudien und zur Weiterentwicklung der digitalen und rechtssicheren Zeiterfassung für den Rufbereitschaftsdienst. Die Projektidee haben wir im Energieloft Projektmarktplatz hinterlegt.

Seed-Phase (vor Gründung)
StartUp-Phase (Unternehmensgründung)
Go-to-market (Markteinstieg)
Growth-Phase (Wachstumsphase)
Later-Stage

Chris, vielen Dank für das Interview und einen erfolgreichen Start in den Markt!



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